Mina K.
Zwischen zwei Welten

Warum mache ich das eigentlich?

Nun ja, das ist eine gute Frage. Eigentlich gibt es für das Warum gleich mehrere Gründe:

  1. Es macht einfach Spaß.
     
  2. Ich fühle mich gut, wenn ich Frau bin.

    Ich bin zwar nicht transsexuell und strebe auch keine Geschlechtsumwandlung an, aber trotzdem genieße ich es hin und wieder, in die weibliche Rolle zu schlüpfen. Rein körperlich achte ich mehr auf meine Haltung und versuche, beim Laufen mit dem Po zu wackeln. Beim Hinsetzen streiche ich mein Röckchen glatt und schlage meine Beine übereinander. Auch sprachlich versuche ich mich in die Rolle einzufügen, stimmlich gelingt mir das leider nicht so gut.
     
  3. Ich halte Frauen generell für das schönere und überlegene Geschlecht. Und ich möchte auch gerne mal dazu gehören.😍
     
  4. Frauen haben im Vergleich zu Männern viel schönere und abwechslungsreichere Sachen zum Anziehen und es macht mir Spaß, hübsche Sachen anzuziehen.

    Es gibt einfach viel mehr Auswahl. Statt Hosen können Frauen zum Beispiel auch Röcke oder Kleider tragen. Auch wenn es heutzutage schon einige Männerröcke auf dem Markt gibt, so sieht man diese doch eher selten auf der Straße. Und mir persönlichen gefallen sie auch nicht besonders. Dabei finde ich es äußerst angenehm, im Sommer auch mal ein luftiges Röckchen zu tragen, anstelle von Shorts.

    Außerdem gibt es bei Damenmode viel mehr unterschiedliche Schnitte als bei Herrenmode. Man denke nur an rückenfrei, bauchfrei, Neckholder, trägerlos, asymmetrisch und was sonst noch alles möglich ist. Für Männer gibt's T-Shirts oder Hemden.

    Nicht zu vergessen die weitaus größere Farbvielfalt, was gleichzeitig aber auch ein Problem sein kann, wie ich mittlerweile gelernt habe. Meine männlichen Hosen (hauptsächlich blaue, schwarze und graue Jeans) passen fast quasi alle zu allen männlichen Oberteilen. Als Frau muss ich dagegen zusehen, dass ich zu meinem Top im Leoparden-Look den passenden Rock anziehe, der farblich zu den roten Blumen am Top passt. Glücklicherweise habe ich zwei rote Röcke, und der eine passt farblich hervorragend... Ich verstehe mittlerweile jede Frau, die sagt: "Schatz, ich habe nichts passendes zum Anziehen!" (Sorry Männer, für diesen Seitenhieb 😉)

    Viele weibliche Kleidungsstücke sind außerdem aus sehr leichten Materialen, welche die Haut förmlich streicheln, wenn sie getragen werden. Chiffon oder Seide kann bei Frauen durchaus alltagstauglich sein. Ein Mann der solche Stoffe trägt, wird gleich von der Gesellschaft in eine Schublade eingeordnet. Dabei kann es sich so gut anfühlen. Besonders gerne mag ich auch Feinstrumpfhosen oder zarte Nylonstrümpfe jeder Art.

    Auch bei Schuhen haben Frauen eindeutig mehr Auswahl, wie man in jedem Schuhgeschäft sehen kann. Von scharfen Stiefeln über elegante Pumps, niedlichen Riemchensandaletten oder mörderisch hohen High Heels gibt es unzählige Varianten. Und ich mag sie fast alle an mir oder auch an anderen Frauen, was sicherlich auch mit meinem Fuß- und Schuhfetisch zu tun hat. Aber damenhaft müssen sie sein, Turnschuhe bzw. Sneaker finde ich langweilig.

Und da sind wir auch schon bei der Wirkung, die feminine Kleidung auf mich hat:

  1. Ich finde es auch (aber nicht immer) erregend, Frauenkleidung zu tragen. Wie sich das äußern kann, steht hier.

Außerdem habe ich im Laufe der Zeit festgestellt, wie meine weibliche Seite auf andere wirken kann:

  1. Ich fühle mich geschmeichelt, wenn andere Männer (oder Frauen, kommt aber selten vor) mich attraktiv finden und mir Komplimente machen. Es gefällt mir, wenn ich in ihren sexuellen Phantasien vorkomme, selbst wenn sie mich nur als Wichsvorlage benutzen. Unter bestimmten Umständen könnte ich mir durchaus ein reales Treffen vorstellen, denn ich wünsche mir sehr, eines Tages meine Bisexualität weiter erforschen zu können.

Ist ja alles schön und gut, aber warum dann diese Seiten?

Tja, ich denke, ich habe wohl einfach nach einem Ventil für meine Gedanken gesucht, und sie aufzuschreiben, hat mir schon immer geholfen.

Und heutzutage ist es ja nichts Ungewöhnliches, wenn Menschen ihre Gedanken auch veröffentlichen.

Ich hätte dafür auch einen Blog aufmachen können, aber diese Art des Mitteilens liegt mir irgendwie nicht. Vielleicht bin ich dafür zu "old school", aber ich schreibe meine Texte für gewöhnlich nicht einfach so herunter, sondern feile daran oft über mehre Tage, Wochen oder gar Monate. Manche Sachen werden gefühlt nie fertig...😉

Daher wird dieses kleine Webseiten-Projekt, dass ich schon seit einigen Jahren betriebe, immer wieder mal überarbeitet. Auch wenn so ein klassische private Homepage nicht mehr ganz zeitgemäß zu sein scheint, sehe ich sie dennoch in ihrer Gesamtheit als mein Werk an und eine Möglichkeit, mich auszudrücken. Sie ist wie eine Bedienungsanleitung für Mina.😀


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